Das in Kalifornien ansässige Biotechnologieunternehmen Unnatural Products erhält von der Schweizer Novartis eine Vorauszahlung von bis zu 100 Mio. US-Dollar sowie potenziell bis zu 1,7 Mrd. US-Dollar an Entwicklungs-, Zulassungs- und Vertriebsmeilensteinen. Die Peptid-basierte Therapie wird für ein kardiovaskuläres Programm entwickelt.
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Die Grünenthal GmbH startet die klinische Entwicklung ihres NaV-1.8-Inhibitors. In einer Phase I-Studie wurden erste gesunde Probanden eingeschlossen. Der oral verfügbare Wirkstoffkandidat soll als nicht-opioide Therapieoption und -alternative bei akuten und chronischen Schmerzen dienen. Ergebnisse der Studie werden für die zweite Jahreshälfte 2026 erwartet.
Die lange Entwicklungsphase ihres Diagnostik-Systems hat Meon Medical Solutions in die Zahlungsunfähigkeit geführt. Das Grazer Unternehmen beantragte ein Sanierungsverfahren.
Immunic, Inc., US-Tochter der deutschen Immunic AG, hat eine überzeichnete Privatplatzierung abgeschlossen. Zunächst fließen 200 Mio. US-Dollar, weitere bis zu 200 Mio. US-Dollar sind möglich. Das Geld soll die Phase III-ENSURE-Studien bei schubförmiger MS, eine Phase III-Studie bei primär progredienter MS sowie den Aufbau einer kommerziellen Organisation finanzieren.
Im Glyphosat-Streit kündigt Bayer für seine Tochter Monsanto einen milliardenschweren Sammelvergleich in den USA an. Bis zu 7,25 Mrd. US-Dollar sollen laut einer Mitteilung des Unternehmens über rund 20 Jahre fließen. Ein US-Gericht muss noch zustimmen, viele Klagevertreter begrüßen den Deal. Die Börse reagiert erleichtert – die Aktie legt deutlich zu.
Jahrelange Unsicherheiten ob der zahlreichen anhängigen Klagen gegen die Geschäftseinheit Monsanto könnten durch einen teuren, aber auch gedeckelten Gerichtsvergleich endlich beendet werden. Rund 7 Mrd. US-Dollar müsste Bayer demnach über rund 20 Jahre abstottern, um die Schadensersatzklagen zu befrieden.
Mainz wie es singt und lacht? Wohl kaum, wenn man Mitarbeiter oder Aktionär bei der Mainz Biomed NV ist, die sich gerade an Mr. Turnaround David Lazar anhängt und dafür zwar eine Privatplatzierung in Höhe von insgesamt 6 Mio. US-Dollar erlöst. Doch was danach mit dem Unternehmen passieren wird, ist mehr als fraglich. Nur für den einstigen Gründungsort in Mainz sieht man klarer: dort sollen die Lichter ausgehen.
Mit einer Finanzierung über 6 Mio. US-Dollar begibt sich die Firma Mainz Biomed N.V. in die Hände des aktivistischen Investors David Lazar, der seines Zeichens und seiner Referenzen nach auf „Turnaround-Situationen“ bei Unternehmen spezialisiert ist. Für die deutsche Niederlassung, früher einmal das Hauptquartier in Mainz, bedeutet das die Schließung.
In einem neuen ARC Innovation Center, das die Charité und das Berlin Institute of Health im Februar gegründet haben, werden medizinische Expertise, wissenschaftliche Forschung und technologische Entwicklung gebündelt. Auf diese Weise sollen Ideen schneller in den klinischen Alltag überführt werden.
GEA Group hat ein neues Technologiezentrum für pharmazeutische Gefriertrocknung in der Region Köln eröffnet.

Foto von Louis Reed auf Unsplash
Bayer
EyeEM, Freepik.com
Charité | Thomas Rafalzyk
GEA Group